Das Corps
Aktiv werden
Corps Arminia

Corpsmuseum

Einblicke in die Sammlung unseres Corpsmuseums – Couleurgegenstände, Pokale, Pfeifen, Fotografien und andere Schätze aus der Geschichte von Arminia und Hercynia.

22.06.2022

Corpsmuseum – die Dreizehnte

Heute stelle ich euch zwei Neuzugänge vor; einen Krug und ein Likörset bestehend aus einer Karaffe und vier Likörgläsern.

Der Krug aus braunem Steinzeug ist mit Vollwappen Hercyniae und einer Widmung (P.Böhner Z! Hercyniae s/lb Lbb E.Jaxtheimer Z! Hercyniae W.S.1916/17) versehen. Der Zinndeckel trägt ein Wappenschild mit dem Zirkel Hercyniae.

Das Likörset wurde im Wintersemester 1956/57 vom CC der Arminia iaCB Kästl zur Vermählung geschenkt. Sowohl die Karaffe als auch die Gläser tragen das Vollwappen Arminiae Auf der Karaffe ist in weisser Schrift die Widmung (Der C.C. der Arminia s.lb. i.a.C.B. Kästl zur Vermählung W.S. 56/57) angebracht.

19.03.2022

Corpsmuseum – die Zwölfte

Unser Kopfcouleur

Neben dem Band, ist das Kopfcouleur (Mütze, Tönnchen, Cerevis) sicherlich das wichtigste Erkennungsmerkmal eines jeden Corpsstudenten.

Diese beiden sind schon was besonderes, erinnern sie doch an das 50. Stiftungsfest Arminiae 1895 und Hercyniae 1897.

Die Mütze und das Tönnchen unseres Cbr Peter Kühlwein (Matrikel Nr. 9 und Arminias erster Fuchs) sollten hier auch nicht fehlen. Wobei die Mütze wohl aus späteren Zeiten, als er schon Alter Herr war, stammen dürfte, während er das Tönnchen schon als Inaktiver getragen haben dürfte und so diese beiden zu den ältesten Stücken gehören, welche das Museum in seinem Inventar hat.

Eine interessante Modeerscheinung aus der Mitte des 19. Jahrhundert stellen die sogenannten Sternenmützen, die wohl als Hinterhauptcouleur getragen wurden, dar. In den Farben Hercyniae sind uns einige erhalten geblieben.

Die Mützenformen ändern sich immer wieder. Das kleine Tellerformat, das wir heute tragen und lange Zeit in Aschaffenburg getragen wurde, war nicht immer die erste Wahl Arminiae. Schon bald nach der Übersiedlung nach München wechselte Arminia die Mützenform und trug von da an bis in die späten 1980er Jahre das kleine Biedermeierformat. Als Beispiel die Mütze unseres Cbr. Hermann v.Unold II (Matrikel Nr.799) aus den 1920er Jahren mit einer Trauerrosette versehen.

Zum Schluss noch ein Prunktönnchen und ein Cerevis. An deren Form hat sich durch die Jahrhunderte kaum was verändert.

28.03.2021

Das Corpsmuseum kehrt auf’s Haus zurück

Nach etwas mehr als zwei Jahren kehrt das Corpsmuseum nach Hause zurück. Nachdem der Umbau des Hauses nun ein glückliches Ende gefunden hat und die Bestände des Corpsmuseums fotografisch dokumentiert sind und zum grossen Teil auch in einer Dokumentationssoftware er-fasst und beschrieben sind, habe ich zusammen mit meinem Sohn Vuksan II mit dem Einrichten des Museums begonnen.

Wie ihr unschwer aus den Fotos ersehen könnt, ist es noch bei weitem nicht abgeschlossen. So manche Vitrine ist noch leer und es fehlen noch die Beschriftungen, aber in den nächsten Wochen wird sich auch das ändern und der Umzug wird abgeschlossen sein.

Ein kleinen Eindruck vom Stand der Dinge mögen euch nun folgende Bilder vermitteln.

Eingangsbereich:

Einbauschrank in der Sitzecke:

Blick Richtung Burschen und Altherren Zimmer:

Es kehrten auch viele Bilder von der Reparatur und Einrahmungen auf das Haus zurück. Einige davon haben Cbr.Weinberger und Cbr. Huppmann III in der kleinen Kneipe wieder aufgehängt. Wir werden werden in den nächsten Wochen diese Aktion fortsetzen.

In den nächsten Wochen wird sich das Haus wieder mit corpsstudentischen Inventar füllen und so wieder zum Zeugen unserer langen Tradition werden.

Bleibt gesund und auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen auf unserem schönen Haus
Euer Mili

06.10.2020

Corpsmuseum – die Elfte

Heute möchte ich euch zwei Neuzugänge vorstellen, die aber in Verbindung zu unserem Inventar stehen.

Als erstes, ein Porzellanpfeifenkopf Hercyniae, mit Vollwappen und folgender Widmung:
"H.Groß Z! xxx
s./l.
M.Sindersberger Z! x" .

Hans Groß II Matrikel Nr.464 / Max Sindersberger II Matrikel Nr.467

Datiert ist die Pfeife nicht aber beide sind im WiSe 1902/03 acceptiert worden und waren in den Folgesemestern zusammen chargiert. Groß II hat die Pfeife seinem Cbr Sindersberger II wohl geschenkt, als beide noch Chargen waren (Chargenzeichen nicht in Klammern), also kann man die Pfeife auf die späte Ascheberger Zeit um 1903/04 datieren. Interessant ist, dass wir von Sindersberger I Anton eine ganze Sammlung an Portraitfotos (siehe Corpsmuseum - die Zehnte) in unserem Archiv haben.

Der jüngste Neuzugang ist ein wunderschöner 1 Liter Krug Arminiae aus dem WiSe 1895/96 mit Farbschild und Zirkel Arminiae und der Widmung:
"Nirschl s/l Lbf. Wachs
Aschaffenburg
W. 1895/96 S."
Josef Nirschl Matrikel Nr.533 / Carl Wachs Matrikel Nr.552

Passend zum Krug befindet sich im Fundus der Bierzipf, den Nierschl seinem Leibfux Wachs geschenkt hat.

Sowie zwei weitere Weinzipf; einmal von Cbr. Hatzler an Nirschl und einmal von Cbr. Gössmann an Wachs, beide aus dem WiSe 1895/96.

Schön wenn doch einiges, was zusammen gehört, auch zusammen findet.

So das wär's für heute. Mal schauen was mir für die nächste Folge einfällt.

Mit besten corpsbrüderlichen Grüßen

Euer Mili

07.09.2020

Corpsmuseum – die Zehnte

Nachdem jetzt doch einige Zeit seit meiner letzten Meldung verstrichen ist, will ich euch einige besonders interessante Neuzugänge der letzten Zeit vorstellen.

Sehr gefreut hat es mich, dass ich zwei Sammlungen alter Widmungsfotografien für das Corpsmuseum erstehen konnte.

Einmal 27 Fotografien mit Widmung an Anton Sindersberger I, Matrikel Nr. 263, accp. SoSe 1873, alle aus den Jahren um 1875. Vom Albin Angerer II, Matrikel Nr. 263 ist sogar eine Visitenkarte mit persönlicher Nachricht erhalten
Hier einige Beispiele:

Die zweite Sammlung kommt in einem Album mit Arminianer Vollwappen und gehörte Wilhelm Sauer, Matrikel Nr. 286, accp.SoSe 1870. Sie umfasst 39 Fotos aus den Jahren 1870 bis 1874.

Auch hier einige Beispiele:

Und noch ein Album fand den Weg in das Corpsmuseum. Es gehörte Ludwig Bischoff, Matrikel 851, accp: WiSe 1926/27. Ich fand seine wohl letzte Meldung vom 18.4.1943 im Arminianer Mitteilungsblatt Nr.27 vom 15.8.1943, wo er schrieb, dass er als Kompanieführer an die Kanalküste verlegt worden ist. Er muss dann doch später im Jahr noch an die Ostfront gekommen sein, wo er fiel.

Hier einige Beispiele aus dem Album:

Das ganze Album ist unter den folgenden Links zu sehen:

Teil 1: Seite 1 bis 38
Teil 2: Seite 39 bis 76

Und jetzt noch zwei Couleur Gegenstände, wie sie typischer nicht sein können; ein früher Glaskrug und ein Porzellanpfeifenkopf.

Der Krug ist aus dem Jahre 1894 und gehörte Max Erckert II, der ihn von Alfred Raab geschenkt bekam.

Die Pfeife besitzt keine Datierung aber da Wilhelm Köberlin 1897 acceptiert worden ist, kann man die Pfeife in die Zeit um die Jahrhundertwende, also noch in die späte Aschaffenburger Zeit datieren. Brög ist wohl kein Arminianer gewesen, vielleicht aber der Sohn von Kasper Brög, der 1866 acceptiert wurde und 1895 verstarb.

So liebe Corpsbrüder, ich hoffe ich habe euch einige interessante Einblicke in das Corpsmuseum geben können und verbleibe bis zum nächsten Mal
mit allerbesten corpsbrüderlichen Grüsen aus den staubigen Tiefen des Corpsmuseums

euer Mili

22.05.2019

Corpsmuseum – die Neunte

Liebe Corpsbrüder, es geht weiter mit der virtuellen Führung durch unsere Bestände. Und wie in der letzten Folge angekündigt, sind heute noch mal Pfeifenköpfe dran. Das Besondere dabei ist, dass es sich dabei um sogenannte Allianz-Pfeifen handelt.

Anfangen möchte ich mit der Allianz-Pfeife mit Bavaria Erlangen:

Auf der Vorderseite der Pfeife die Vollwappen Arminiae und Bavariae Erlangen vor vier Fahnen (jeweils 2 Arminianer und 2 Bayern Fahnen) und gekreutzten Schlägern mit Burschenband Arminiae und Bavariae unterlegt. Über den Wappen geschrieben: Arminia seis Panier Bavaria seis Panier. Auf der Rückseite die Widumung: O.Krenzer Z! Arminiae s/l. E.Behr Z! Bavariae Erlangen (xx,xxx) z.fr.E. Regensburg 1885.
Oskar Krenzer Matrikel 350
Erich Behr Bavariae Erlangen

gefolgt von Bavaria München:

Auf der Vorderseite der Pfeife die Vollwappen Arminiae und Bavariae München vor gekreutzten Schlägern mit Burschenband Arminiae und Bavariae unterlegt. Auf der Rückseite die Widumung: Fritz Eckert s/l. Richard Dauberschmidt
Richard Dauberschmidt I Matrikel Nr.543
Fritz Eckert Bavariae München

Franconia München:

Auf der Vorderseite der Pfeife Farbenschilder Arminiae und Frankoniae München mit den jeweiligen Zirkel. Unterhalb der Schilder Eichenlaub. Auf der Rückseite die Widmung:F.Zenetti Z! Franconiae München z.f.E s/l W.Kiechle Z! Arminiae Lauingen 11.4.(18)74
F.Zenetti Franconiae München
Wilhelm Kiechle Matrikel Nr. 284

und zwei Pfeifen mit Palatia München:

Auf der Vorderseite der Pfeife die Vollwappen Arminiae und Palatiae München vor gekreutzten Schlägern Auf der Rückseite die Widumung: Michael s/l. Richard z.f.E. an’s Platzl 1890. Der Pfeifenhals in Zinn eingefasst.

Auf der Vorderseite der Pfeife die Vollwappen Arminiae und Palatiae München vor gekreutzten Schlägern. Über den Wappen der Spruch: Arminia und Palatie sei’s Panier. Auf der Rückseite die Widumung:F.Reinhold Z! Palatiae (xxx,xxxx) s/l. W.v.Koenigsthal Z! Arminiae (x,x) z.f.e. Regensburg 1889.
F.Reinhold (xxx,xxx) Palatiae München
Wilhelm König v. Koenigsthal (x,x) Matrikel Nr.422

Als letzte Pfeife kommt noch die Aschaffenburger SC Pfeife:

Auf der Vorderseite der Pfeife eine Eiche mit den Farbenschildern der drei Aschaffenburger Corps Oben Arminia, links in der Draufsicht Hubertia und rechts Hercynia. Ca.1860

Das war´s für heute. In der nächsten Folge zeige ich euch einige unserer ältesten Stücke.
Mit besten corpsbrüderlichen Grüßen
Eur Mili

20.03.2019

Corpsmuseum – die Achte

In der heutigen virtuellen Führung durch unsere Sammlung stelle ich euch drei besondere Schmuckstücke vor. Zwei Pfeifen und einen Krugdeckel mit einem Sturmritter. Der Sturmritter gilt zu Recht als die Krone der couleurstudentischen Porzellanmalerei.

Fangen wir mit dem Deckel an. Leider ist der Krug selber nicht mehr vorhanden.

Eine Porzellanplatte im Zinndeckel eingefasst. Auf der Platte ein Sturmritter am ovalen Schild mit dem Vollwappen lehnend und den blanken Schläger in der Rechten. Die Fahne lässig an die linke Schulter gelehnt. Um die Brust das Burschenband und ein Hermelinumhang in Grün Weiß mit goldener Spange. Hinter ihm das Aschaffenburger Schloss mit der Mainbrücke. Auf der Innenseite die Widmung: „Konrad Stadler (xx,xx) sm./l Corpsbruder Graf Franz Boos von Waldeck zu.fr. Erg. Aschaffenburg W.S.1876“
Konrad Stadler (xx,xx) Matrikel Nr.343
Franz Boos v.Waldeck Matrikel Nr.357 (Franz, Graf von Boos zu Waldeck und Montfort geb.1856)

Gefolgt von der Pfeife, die die Confuchsia 1871 ihrem Fuchsenpapa (nicht zu verwechseln mit dem Fuchsmajor) gewidmet hat. Es ist der Verfasser des "neuen Bundeslides", das wir auch heute noch singen, Freiherr Friedrich Kreß v. Kressenstein.

Porzellan Pfeifenkopf mit Sturmritter am ovalen Schild mit dem Vollwappen lehnend und den blanken Schläger in der Rechten. Die Fahne lässig an die linke Schulter gelehnt. Um die Brust das Burschenband und ein Hermelinumhang in Grün Weiß mit goldener Spange. Hinter ihm das Aschaffenburger Schloss mit der Mainbrücke. Auf der Rückseite die Widmung: „Die Confuchsia 1871 Henninger, Joseph, Lutz, Mayer, Mettenleiter, Rein, Pechmann, Steghoefer, Wich i/m l. Fuchsenpapa v.Kress. Aschaffenburg I.VI.
Jakob Henninger Matrikel 295
Gustav Joseph Matrikel 296
Johann Karl Lutz Matrikel 297
Nikolaus Mayer Matrikel 298
Hans Mettenleiter II Matrikel 299
Friedrich Rein II Matrikel 301
Theodor Pechmann Matrikel 300
Heinrich Steghöfer Matrikel 302
Wich Matrikel 303
Friedrich Kreß v. Kressenstein (×) Matrikel 282

und die zweite Pfeife mit Sturmritter

Porzellan Pfeifenkopf mit Sturmritter am Wappenschild mit dem Vollwappen lehnend und den blanken Schläger in der Rechten. Die Fahne lässig an die linke Schulter gelehnt. Um die Brust das Burschenband und ein Hermelinumhang in Grün Weiß mit goldener Spange. Hinter ihm eine stilisierte Burglandschaft. Auf der Rückseite die Widmung: „F.v.Grundherr Zirkel Arminiae s/l W.v.Koenigsthal (x,x) Zirkel Arminiae z.fr.Erg. Aschbg. SS85
Friedrich Grundherr zu Altenthann und Weyerhaus (×, ×) Matrikel 442
Wilhelm König v. Königsthal (×, ×) Matrikel 422

So das war’s für heut'. In der nächsten Ausgabe werde ich euch noch einige ganz besonderen Pfeifen zeigen.
Mit besten corpsbrüderlichen Grüßen
Euer Mili

16.03.2019

Corpsmuseum – die Siebte

So liebe Corpsbrüder, hier bin ich wieder mit einigen ganz besonderen Stücken aus unserer Sammlung.
Als erstes möchte ich euch einen weiteren Prunkpokal vorstellen, den das Philisterium Hercyniae Philister Max Seehofer zur Erinnerung an das 50. Stiftungsfest geschenkt hat.

Und jetzt noch zwei Porzellan-Pfeifenköpfe gewidmet Grassmann I und Kiermayer (zwei der Stifter Arminiae). Vermutlich zum 25.Stiftungsfest 1870

Glößlein Alexander Matrikel Nr. 8
Kiermayer Heinrich Matrikel Nr. 5
Kühlwein Peter Matrikel Nr. 9
Mieg Franz (x,xx) Matrikel Nr. 2
Mühlich Ignatz (xx, x) Matrikel Nr. 7
Rexroth Ludwig (xxx) Matrikel Nr. 14
Schielein Ludwig Matrikel Nr. 13
Schreyer Jacob (xx) Matrikel Nr. 19
Schuhmann Matrikel Nr. 23
Taucher I Josef Matrikel Nr. 4
Graßmann I Peter Matrikel Nr. 3

Porzellan Pfeifenkopf mit Farbenschild und Arminianerzirkel. Auf der Rückseite die Widmung: Glößlein, Graßmann, Kühlwein, Mieg, Mühlich, Rexroth, Schielein, Schreyer, Schuhmann, Taucher ir/m Kiermayer

Glößlein Alexander Matrikel Nr. 8
Graßmann I Peter Matrikel Nr. 3
Kühlwein Peter Matrikel Nr. 9
Mieg Franz (x,xx) Matrikel Nr. 2
Mühlich Ignatz (xx, x) Matrikel Nr. 7
Rexroth Ludwig (xxx) Matrikel Nr. 14
Schielein Ludwig Matrikel Nr. 13
Schreyer Jacob (xx) Matrikel Nr. 19
Schuhmann Matrikel Nr. 23
Taucher I Josef Matrikel Nr. 4
Kiermayer Heinrich Matrikel Nr. 5

So das war’s für heute. Bis zum nächsten Mal
Mit besten corpsbrüderlichen Grüßen
Euer Mili

30.01.2019

Corpsmuseum – die Sechste

So liebe Corpsbrüder, da bin ich wieder ünd wünsche euch allen ein gutes, gesundes, erfolgreiches und fröhliches Restjahr.
Heute möchte ich euch wieder einige unserer kleinen "Schätzchen" zeigen. Den Anfang machen zwei Porzellan-Uhrenkettenanhänger.

Ovaler Anhänger. Porzellanplättchen in Messing gefasst. Auf beiden Seiten Schild mit Farben Arminiae und Zirkel . Auf der Vorderseite zusätzlich Arminia sei’s Panier, auf der Rückseite die Widmung: „?? s. rg. J.Schieneis s/l Max Kolb z.f.E.“
Stark verrieben. Um 1890

Ovaler Anhänger. Porzellanplättchen in Eisen gefasst. Auf der Vorderseite Schild in den Farben Arminiae, auf der Rückseite die Widmung:“E.Schrag s/l F.Grimm z.f.E 1906

Jetzt kommen zwei besondere Bierzipfel gefertigt aus Perlenband. Die Schieber und Endstücke natürlich aus 500er Silber

Perlenbierzipfel mit Schieber. Auf der Vorderseite des Schiebers Zirkel Arminiae graviert. Auf der Rückseite des Schiebers die Widmung: „s/l Lbb Grassmann“. Auf der Rückseite des oberen Endstücks der Name des Schenkers: „L.Jung“. Auf der Rückseite des vorderen unteren Endstucks das Datum 1884/85

Perlenbierzipfel mit Schieber. Auf der Vorderseite des Schiebers Zirkel Hercyniae graviert. Auf der Vorderseite des oberen Endstücks die Jahereszahl : „S S1882“. Auf der Vorderseite des Schiebers der Zirkel Hercyniae umschlossen vom Rankendekor. Auf den Vorderseiten der unteren Endstücke die Widmung: “A Kleespies (x)x s/l Lbb“ „A Bartholomae (xxx) zfE „. Auf der Rückseite des hinteren unteren Endstücks noch mal die Jahreszhl und Semester „S S 1882“

Und jetzt noch etwas aus der Raucherecke. Als erstes eine silberne Zigarettenspitze, folgend von einer Miniatur-Gesteckpfeife.

Eine zierliche Zigarettenspitze aus 935er Silber. Eingraviert die Widmung „Zur 100. Sekundantenpartie“. Es war ein Geschenk des CC an Cbr. Otto Schattenmann (x) für besondere Verdienste als Sekundant.

Ein Minaturpfeife mit dazu gehörigem Gesteck. Auf dem Pfeifenkopf das Vollwappen in Medaillonform vor zwei gekreuzten Fahnen und Schlägern. Auf der Rückseite die Widmung: „C.v.Koch s./m.l. Bartholomae 1873“

So das war’s für heute. Bie zum nächsten mal mit besten corpsbrüderlichen Grüßen
euer Mili

26.12.2018

Corpsmuseum – die Fünfte

So wir machen weiter mit dem Exkurs durch unser Museum. Heute mit einigen schönen Exemplaren der corpsstudentischen Werkzeuge schlechthin.

Als erstes ein studentischer Pauksäbel um 1880. Heute wird damit nicht mehr gefochten, aber es gehört zu unserer Geschichte und wenn man in die Chroniken hineinschaut, wird man die eine oder andere Beschreibung einer "Säbelkiste " finden.

gefolgt von einem Mensurschläger in Farben Hercyniae aus dem Jahre 1888. Auf dem Korb die Widmung: "Escherich Z! s/l. v.Glaß Z! W.S.1888/89"

....und einem Prunkschläger in Farben Arminiae aus dem Jahr 1957 mit der Widmung:
"Die Aktivitas ihrem hochverehrten AH Erich Prskawetz Z!(xx) S.S.1957"

...und zum Schluss noch ein Mensurschläger in Farben Hercyniae aus dem Jahr 1907 mit einer verzierten und gebläuten Mensurklinge und der Widmung:
"H.Thierauch Z! s.l. Lbbr.T.Haase Z! z.f. Erg. Tüb.Weihn.1907"

So das war’s für dieses Jahr. Ich wünsche allen einen guten Rutsch und auf baldiges Wiedersehen auf dem Haus
Euer Mili