Nachdem jetzt doch einige Zeit seit meiner letzten Meldung verstrichen ist, will ich euch einige besonders interessante Neuzugänge der letzten Zeit vorstellen.
Sehr gefreut hat es mich, dass ich zwei Sammlungen alter Widmungsfotografien für das Corpsmuseum erstehen konnte.
Einmal 27 Fotografien mit Widmung an Anton Sindersberger I, Matrikel Nr. 263, accp. SoSe 1873, alle aus den Jahren um 1875. Vom Albin Angerer II, Matrikel Nr. 263 ist sogar eine Visitenkarte mit persönlicher Nachricht erhalten
Hier einige Beispiele:
Die zweite Sammlung kommt in einem Album mit Arminianer Vollwappen und gehörte Wilhelm Sauer, Matrikel Nr. 286, accp.SoSe 1870. Sie umfasst 39 Fotos aus den Jahren 1870 bis 1874.
Auch hier einige Beispiele:
Und noch ein Album fand den Weg in das Corpsmuseum. Es gehörte Ludwig Bischoff, Matrikel 851, accp: WiSe 1926/27. Ich fand seine wohl letzte Meldung vom 18.4.1943 im Arminianer Mitteilungsblatt Nr.27 vom 15.8.1943, wo er schrieb, dass er als Kompanieführer an die Kanalküste verlegt worden ist. Er muss dann doch später im Jahr noch an die Ostfront gekommen sein, wo er fiel.
Hier einige Beispiele aus dem Album:
Das ganze Album ist unter den folgenden Links zu sehen:
Teil 1: Seite 1 bis 38
Teil 2: Seite 39 bis 76
Und jetzt noch zwei Couleur Gegenstände, wie sie typischer nicht sein können; ein früher Glaskrug und ein Porzellanpfeifenkopf.
Der Krug ist aus dem Jahre 1894 und gehörte Max Erckert II, der ihn von Alfred Raab geschenkt bekam.
Die Pfeife besitzt keine Datierung aber da Wilhelm Köberlin 1897 acceptiert worden ist, kann man die Pfeife in die Zeit um die Jahrhundertwende, also noch in die späte Aschaffenburger Zeit datieren. Brög ist wohl kein Arminianer gewesen, vielleicht aber der Sohn von Kasper Brög, der 1866 acceptiert wurde und 1895 verstarb.
So liebe Corpsbrüder, ich hoffe ich habe euch einige interessante Einblicke in das Corpsmuseum geben können und verbleibe bis zum nächsten Mal
mit allerbesten corpsbrüderlichen Grüsen aus den staubigen Tiefen des Corpsmuseums
euer Mili